Marine de Van, Drehbuchautorin und Darstellerin in den Kultfilmen von Francois Ozon, liefert mit IN MY SKIN ihren ersten abendfüllenden Film ab. Ihr Debüt streift sowohl Psychogramm als auch Body-Horror a la David Cronenberg, liefert interessante Denkansätze über das eigene Sein und bietet eine Fülle von kontroversen Szenen, wie man sie in dieser drastischen Form höchstens in japanischen Horrorfilmen zu Gesicht bekommt. IN MY SKIN geht wahrhaft unter die Haut, versinkt dabei trotz aller blutigen Bilder nie in die Niederungen des selbstzweckhaften Splattertrashs. Großartiges, intelligentes und perfekt inszeniertes Kino, das definitiv einen Blick lohnt und in dieser Form wohl nur aus Frankreich kommen kann.

Durch einen Unfall verändert sich das Leben von Esther auf verhängnisvolle Weise. Zwar zog sie sich nur eine leichte Fleischwunde zu, aber eben diese Beschädigung ihres Körpes beginnt die junge Frau nachhaltig zu beschäftigen. Die Wunde schafft ein neues Bewusstsein zu ihrem Körper und dieser neue Zugang erscheint ihr erhaltungswürdig. Immer wieder öffnet sie diese Wunde und erfreut sich an dem Anblick ihres frischen Blutes und dem roten Fleisch. Schon bald reicht ihr diese eine Wunde nicht mehr und sie beginnt damit sich selbst zu verstümmeln. Eine düstere Obsession nimmt ihren Lauf, die besonders in Esthers Umfeld für Entsetzen sorgt...

  • • …geht unter die Haut…fährt in die Knochen und reißt die Seele auf…!

    • Ausgezeichnet auf folgenden Festivals: Fantasia Film Festival, French Film Festival, Melbourne International Film Festival, Kong Kong International Film Festival,
    Edingburgh Film Festival!

    • „Was bleibt ist ein solider Film, der unter die Haut geht und einem im Gedächtnis bleibt“ maslohs.de
Jetzt hier online schauen:
Genre
Drama
Jahr
2002
Land
Frankreich
Original Titel
In My Skin
Darsteller
Marina de Van, Laurent Lucas, Léa Drucker
Regie
Marina de Van
Drehbuch
Marina de Van
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